Atemtherapie

Zuweisende Ärzte und Psychotherapeuten

Als eidg. dipl. KomplementärTherapeutin habe ich eine Krankenkassenzulassung für Atemtherapie Einzeln und Gruppe (Zusatzversicherung). Als behandelnder Arzt/Ärztin oder Psychotherapeut/in helfen Sie mit dem Ausfüllen des Zuweisungsformulars den Einstieg in die Therapie zu erleichtern, insbesondere bei Persönlich-keitsstörungen oder psychischen Erkrankungen. Sie können das Verordnungsformular (Download) herunter-laden, am PC oder von Hand ausfüllen sowie per Email anfordern (ausfüllen mit Word). Für die Zustellung des ausgefüllten Formulars empfehle ich den Postweg (Datenschutz). Die Adresse finden Sie in der Fusszeile. Nur wenige Kassen verlangen bereits zu Beginn eine ärztliche Verordnung. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der Krankenkasse (VVG). Wird eine Verordnung verlangt, so braucht es den Stempel/Unterschrift des zuweisenden Arzt/Ärztin.

Unterstützung zu einer ambulanten Psychotherapie sowie vor oder nach eines stationären oder teilstationären Klinikaufenthaltes:

  • Angststörungen (Panik, Phobien und generalisierte)
  • Spannungs- und Erschöpfungszustände, Burn out
  • traumabedingte somatoforme Dissoziation
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Schlafstörungen; primäre oder psychophysiologische Insomnien
  • Sexualstörungen, Essstörungen, ADHS
  • Motivations- und Bewegungsarmut in Folge einer Depression
  • Suchtthematik (nach dem körperlichen Entzug)

Kontraindikation: akute Psychose (nur in Kooperation mit dem zuweisenden Psychiater), starkes fremdagressives Verhalten, autoaggressives Verhalten nur in Kooperation mit dem zuweisenden Psychiater

Unterstützung von schulmedizinischer / psychosomatischer Behandlung

Bei den den körperzentrierten und achtsamkeitsbasierten Methoden liegt die Hemmschwelle für einen Therapiestart oft niedriger als bei der Psychotherapie. Wenn jedoch die Therapeutin den psychischen Ursprung der Thematik unzureichend beachtet, so kann dies zu einem Anstieg der Erregungsenergie bzw. zu Affektdis-regulation und Dissoziation führen, insbesondere dann, wenn sie mit Berührungsinterventionen arbeitet. Die Körpererfahrung wird dann entweder als magisch "Sie haben Engelshände!" oder als unangenehm bis bedroh-
lich erlebt. Beides kann zu verfrühtem Therapieende (Gollwitzer 2013) führen. Verfrüht im Sinne von bevor die Integration von senso-motorischen Fähigkeiten an und durch das Sprachzentrum erfolgt ist. Damit Atem- und Körperefahrungen nachhaltiger integrierte werden können, hole ich somatisierende Personen auf der somatischen Ebene ab, spiegle Körperphänomene nonverbal wie verbal und stelle immer wieder den Realitätsbezug (auch auf der Beziehungsebne) sicher. Langsam und behutsam führe ich sie an die psychische Komponente ihres körperlichen "Problems" heran. Bei Ich-Schwäche arbeite ich auch mit achtsamkeitsbasierten Sinneswahrnehmung, bis die Atem- und Körpererfahrung sicherer wird. Im Sinne der Salutogenese suche ich zusammen mit den KlientInnen "gesunde" Stellen am/im Körper (somatische Objektrepräsentanzen) und beginne von dort aus (mit diversen wahrnehmungsorientierten Methoden) eine positive und stabile Selbstwahrnehmung auf- und auszubauen. Häufige psychosomatische Symptome bei Therapiestart:

  • Atemnot, Schluckbeschwerden, subjektive Druckgefühle (Schmerzen) in Hals, Brust, Gesicht, auch häufig aber häufig verschwiegen: Druck- und Ziehgefühle im Becken und Unterleib
  • geringe oder übersensible Körperwahrnehmung
  • chronische Verdauungsbeschwerden
  • chronische Schmerzen, z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Rücken.
  • Stressanfälligkeit
  • Bluthochdruck
  • Schwindel, Übelkeit
  • Zusammenhänge der somatischen Symptome mit allg. Faktoren z.B. Stress kann ungenügend erkannt und benannt werden.

Gruppe: sicher in MEINEM Körper
Strukturniveau 1*: existentielle Bedrohung; Schizoide, Borderline, PTBS, akute Angst- und Panik, Missbrauch, Essstörungen, Sucht nach dem Entzug, soziale Phobie, gut eingestellte Bipolare, Schizophrene und Depressive

Gruppe: ich bin ok, du bist ok
Strukturniveau 2*: Selbstwertthematik; ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung, soziale Unsicherheit, Zwangsgedanken, volatile Schmerzen, langanhaltende Trauer, Depression (leichtere-mittlere), latente Angst- und Panik. Überwiegt der Selbstwert im Grandiosen, hat sich die Einzeltherapie bewährt.

Gruppe: Atmen und Neuorientieren
Strukturniveau 2-3*: psychosomatische Beschwerden; Bluthochdruck, Stress, Rückenschmerzen, versteckte Trauer, Bewusstwerdungsprozesse