Atemtherapie, Traumatherapie, Craniosacral Therapie

Praxis für körperzentrierte Therapien und Traumatherapie

Praxis für körperzentrierte Therapien und Traumatherapie

Portrait

mona gollwitzer     
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben,
aber dem Tag mehr Leben.
chinesische Weisheit (15)

Mona Gollwitzer

eidg. dipl. KomplementärTherapeutin

4 jährige Ausbildung mit Diplom am Institut für Atem, Bewegung und Therapie bei Yvonne Zehnder in Zürich
darauf aufbauend 3 jähriger Ergänzungslehrgang Atem- und Körperpsychotherapie mit Schwerpunkt
frühe Störungen und Meditation am IAKPT bei Stefan Bischof in Freiburg i.B.
OdA zugelassene Supervisorin KT
50 h Lehrgang mit Diplom in Beckenbodentraining n. Amherd
Erwachsenenbildnerin SVEB1
einjähriger Fortbildungslehrgang in traumasensibles Yoga TSY

Mitgliedschaften
NVS, Berufsverband für Naturheilkunde und Komplementärtherapie, für Atemtherapie und psychologische Beratung
2014-2017: akkreditiertes Vollmitglied Schweizerischer Verband für Körperpsychotherapie® ch-eabp (Verbandsauflösung)

Krankenkassen anerkannt für Atemtherapie
EMfit zertifiziert für Beckenbodentraining, Geburtsvorbereitung

Kassen zahlen im Rahmen einer Zusatzversicherung (Komplementär|Alternativ) oder im Rahmen der Prävention meistens ohne ärztliche Verordnung. Informieren Sie sich am besten direkt bei der Kasse und lassen Sie sich eine schriftliche Kostengutsprache geben. Mit der Methode Atemtherapie werde ich in sämtlichen Registern geführt.

Beruflicher Werdegang

seit 2015       Teilzeitanstellung als Atem- & Körpertherapeutin für Einzel- und Gruppentherapie, sowie Autogenes Training in der Klinik Schützen Rheinfelden (Psychosomatik|Psychiatrie|Psychotherapie)
seit 2003 selbständig als Therapeutin tätig
2006-2007 Sachbearbeiterin Stiftung Kinderspitex Schweiz
2002-2004   Jugendraumleiterin und Behindertenbetreuerin

1999-2002

Sachbearbeiterin an der ETH Zürich, Turn- und Sportlehrerausbildung

1995-1996

Sachbearbeiterin an der Uni Zürich, Studiengang Human Ressources

1993-1995 Zweitlehre als Buchhändlerin bei Buchhandlung Hans Rohr in Zürich (Antiquariat|Helvetica|Altphilologie|Philosophie|Belletristik)

Als eher stilles Kind träumte ich von einem Leben im Zirkus. Es konnte gar nicht bunt, magisch und schillernd genug sein. Meine körperlichen Voraussetzungen waren dafür jedoch nicht gegeben. In meiner Familie und im näheren Familienkreis gab/gibt es vier Physiotherapeutinnen. Wegen des familiären Hintergrundes und meinem Rückenleiden kam ich bereits früh in Kontakt mit physiotherapeutischen Übungen und Sichtweisen, was mich geprägt hat. Im Alter von 10 Jahren begann ich mich täglich mit Dehn- und Kräftigungsübungen gelenkiger "zu bilden". Damals wusste ich noch nichts über Yoga, interessierte mich aber bereits für die indische Kultur und den Indischen Tanz. Intuitiv nahm ich beim Üben eine zulassende und fürsorgliche Haltung in Bezug auf körperliche Grenzen und seelische Inhalte ein. Heute sehe ich die Parallelen von diesen frühen Selbsterfahrungen zur Yoga Lehre. So war ich beispielsweise fasziniert von der Wirkung beim Strecken, die sich durch das blosse Wahrnehmen des Atems, verstärkte. Bald schon entflammte meine Leidenschaft für den zeitgenössischen Tanz und den nonverbalen Ausdruck über die Bewegung. Ich trainierte täglich, um auf eine Berufsschule aufgenommen werden zu können. Schliesslich schaffte ich es, in die Ausbildungsklasse des ch-tanztheaters in Zürich. Mein Rückenleiden hinderte mich jedoch daran, meine Ausbildung abzuschliessen und meinen Traum wahr werden zu lassen. Dieses Scheitern, der Verlust meines Traumes und die massive Reduktion der Bewegung führten zu einem längeren Tiefpunkt in meinem Leben. Es fiel mir schwer, in der "normalen und konventionellen" Welt Fuss zu fassen und dort Sinn und Halt zu finden. Nach Abschluss einer Handelsmittelschule näherte ich mich zum zweiten mal den Brettern, die die Welt bedeuten: Ich belegte drei Semester in Theaterpädagogik und Sprachgestaltung an der Schule für Sprache und Drama in Stuttgart. Dies war auf unterschiedlichen Ebenen eine intensive Zeit. Während dieser Ausbildung wurde mir klar, dass die Bühne an Magie für mich verloren hatte. Ich begann mich mehr für die Menschen (im Publikum) zu interessieren, als für die Kunst auf der Bühne. Eine Freundin legte mir nahe, meiner Begabung in der Körperwahrnehmung und im Vermitteln derselben nachzugehen. Ich bin ihr noch heute dankbar. Sie hat den Anstoss für eine Neuausrichtung gegeben. Nach dem Weggang von der Schule kam ich zurück in die Schweiz und machte mich mit Ausbildung und Selbsterfahrung therapeutisch auf den Weg. Auf diesem Weg haben mich unterschiedliche Menschen geprägt. Am Ateminstitut Yvonne Zehnder in Zürich unterrichteten gleich mehrere Lehrer und Lehrerinnen, die auch Craniosacrale Therapie praktizierten. Nach der Ausbildung vertiefte ich bei Edgar Meier in Männerdorf die Craniosacralen Kenntnisse im Rahmen der von ihm entwickelten Technik der Knochenbewegungen. Ausserdem machte ich eine Lehrtherapie bei ihm und konnte viel von seinem körpersychotherapeutischen Ansatz nach Malcome Brown profitieren. Nach acht Jahren Berufspraxis absolvierte ich dann den Ergänzungslehrgang (up grade in die Körperpsychotherapie) bei Stefan Bischof in Freiburg i.B.. Mein Blick für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit frühen Störungen und Traumafolgestörungen wurde geschärft. Im Rahmen meiner Abschlussarbeit lernte ich die Bücher von Ellert Nijenhuis, Psychotraumatologe aus Niederlanden, kennen und habe - wenn auch nur ganz kurz - bei ihm persönlich Supervision machen können. Seine Sichtweise hat mir geholfen die körperzentrierten Ansätze noch differenzierter mit kognitiven Inhalten in Verbindung zu bringen. In neuerer Zeit hat mir der Fortbildungslehrgang bei Regina Weiser, Psychotherapeutin, und Kollegen von TSY (traumasensibles Yoga) in Deutschland zu einer Verfeinerung der Anleitungstechnik sowie der Strukturierung von Gruppenstunden mit Traumatisierten verholfen. Die Frage von Beziehungen zu und in Gruppen sowie das Eingebundensein von Einzelnen in Gruppen und Gruppen in grösseren Gruppierungen beschäftigt mich seit ich an der Klinik arbeite zunehmend. Sie hat mich dazu bewogen, im Januar 2019 die Ausbildung am Seminar für analytische Gruppenpsychotherapie SGAZ in Zürich zu beginnen.

atemwerk.ch
Mona Gollwitzer
Kaiserstrasse 2
4310 Rheinfelden

Telefon: +41 62 293 03 17
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