Atemtherapie

körperliche Symptome von A-Z

Unten aufgelistete Symptome zeigen sich in meiner Praxis nicht selten zusammen mit dem Phänomen der Wahrnehmungslücken im eigenen Körpererleben. Insbesondere dann, wenn das Leben hauptsächlich durch leistungsbezogenes Handeln und Denken bestimmt wird. Letztlich geht es dann mithilfe der gewählten Metho-
den darum, diese Wahrnehmungslücken zu schliessen bzw. dort wo dies nicht möglich sein sollte, kognitive und handlungsbezogene Wahrnehmungs"krücken" aufzubauen, um so die Lebensqualität zu verbessern.

Atemnot und Hyperventilation - wenn die Puste wegbleibt

Ehrgeiz und Leistungswille stehen Ihnen auch beim Atmen im Wege? Leiden Sie während/nach gemässigten sportlichen Betätigungen unter Angstrengung und Erschöpfung? Aufgrund von chronischem Stress, physischer oder psychischer Erkrankung sowie Übergewicht sind viele Menschen weniger belastbar. Der achtsamkeits- und erlebnisorientierten Ansatz der ganzheitlichen Atemtherapie ist hier oft hilfreicher als der funktionelle. Durch den Einbezug der unteren Extremitäten sowie gezielter Nasenatmung werden Ihre Atemmuskeln entlastet und die Atmung wird langsamer und tiefer. So werden Sie mit der Zeit wieder belastungsfähiger und ruhiger. Die manuelle Atembehandlung hilft auch bei Lungenüberblähung und Druckgefühlen im Brust- und Halsbereich. Das Zulassen der impulshaften Einatmung sowie das kontrollierte Abgeben des Ausatems sind wichtige Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit beim Sport sowie zur Beruhigung während einer Panikattacke. Die Methode kombiniere ich nach Bedarf mit einzelnen Elementen aus der Physiotherapie (so z.B. der Reflektorischen Atemtherapie und der Lippenbremse) sowie der Buteyko Atmung. Asthmatiker trainieren die Bauch- und Flankenatmung, damit die Medikamente effizienter inhaliert werden können. Ausserdem können mit dieser Methode nachweislich Erstickungsängste reduziert werden.

Bauch - Wenn der Bauch rebelliert...

Beckenboden - wenn er nicht mehr halten/leisten kann

Stress, Schmerz, Trauer und Krankheit können uns auf den Beckenboden schlagen. Plötzlich versagen seine Dienste während des Alltags (z.B. Urininkontinenz), im Liebesspiel (erektile Dysfunktion) oder sogar im Schlaf. Dies kann zu sehr unangenehmen Situationen führen. Eine vertiefte Atmung und ein gezieltes Training regt die Kraft des Beckenbodens an und hilft gleichzeitig zu entspannen.

Bluthochdruck - wenn das Herz rast

Pumpbewegungen aus den unteren Extremitäten, spielerische Widerstandsarbeit mit Beinen, Füssen und Becken beeinflussen den Blutdruck positiv. Sie lernen, Ihre Wahrnehmung auf Ihre Beine und das Becken zu lenken. Auch im Alltag.

Herzinfarkt - wenn sich das Herz verschliesst

Ein Herzinfarkt reisst Betroffene mitten aus dem Leben. Auch wenn sich der Herzmuskel erholt, so kann die Angst vor erneutem Versagen bleiben. Atemtherapie hilft nachweislich bei Angsterkrankungen.

Krebs - wenn es zu Ende sein könnte

Nach der schlimmen Nachricht wieder neues Vertrauen und Kraft schöpfen für Heilungsprozesse oder den grossen Abschied.

Magen - wenn es mir auf den Magen schlägt

Der Magen liegt im Zentrum unseres Körpers und ist für unser Gesamtbefinden zentral. Er ist indirekt mit dem Zwerchfell, unserem Hauptsatemmuskel, verbunden. Missempfindungen und Schmerzen führen zu einem blockierten Zwerchfell und einer gehemmten Durchblutung. Vertrauen und vertrauensvolle Beziehungen haben ebenfalls eine positive Wirkung auf unsere Befindlichkeit im Magen. Das Anregen der Zwerchfelltätigkeit regt die Durchblutung des Magens an und steigert das Wohlbefinden. In der manuellen Atembehandlung werden sie behutsam an ein positiveres Erleben ihres Magens (und ihrer Beziehungen) herangeführt.

Rücken - wenn der Schmerz einschränkt

Chronische oder sporadisch starke Schmerzen aufgrund von Nackenverspannungen, Lordose (Hohlkreuz), Skoliose, Bandscheibenvorfall usw. schränken das Leben ein: Berufliche Ziele, Hobbies und Sport müssen aufgegeben werden, Bewegungen und Tätigkeiten werden kontrolliert, lustvolle-spielerische Impulse immer mehr unterdrückt, denn sie können zu weiteren Schmerzattacken führen. Atemtherapie hilft nachweislich vorallem bei Rückschmerzen im Lendenwirbelbereich.

Schlucken - wenn ich nicht mehr schlucken kann...
Stimme - wenn mir die Stimme verschlägt...
Verspannungsschmerz im Gesicht und Nacken
Zähneknirschen - wenn es knirscht und malmt und beisst...

 

Verstopfung - wenn ich nicht mehr loslassen kann

Emotionaler und oder körperlicher Stress können auf die Verdauung schlagen. Wahrnehmungszentrierte Therapien helfen dabei, den Stress besser bewältigen zu können. WC- und Bauchmuskeltraining hilft, Ihren Beckenboden zu schonen.

Einzelstunden Kursübersicht