Atemtherapie, Traumatherapie, Craniosacral Therapie

Praxis für körperzentrierte Therapien und Traumatherapie

Praxis für körperzentrierte Therapien und Traumatherapie

Praxis für körperzentrierte Therapien und Traumatherapie

Bewegung, Körperwahrnehmung (nicht-therapeutisch) und Einzel- und Gruppentherapien.

Der Mensch, der den Berg versetzte,
war derselbe, der anfing,
Stein um Stein wegzutragen.
Chinesische Weisheit (1)

Meine Haltung ist komplementär (ergänzend und Gegensätzliches verbindend) und gründet auf drei Pfeilern:

Achtsamkeit (Jon Kabat Zinn und andere) verstehe ich als Möglichkeit, dem Leben mit dem Staunen eines Kleinkindes, welches alles zum ersten Mal erlebt, zu begegnen. Was in der Gegenwart im Hier und jetzt auftaucht, will voruteilsfrei betrachtet und begriffen werden. Die Perspektive des kleinkindlichen Forschers begünstigt körperliches, seelische und geistiges Wachstum. Es geht nicht allein um Erkenntnisse, sondern  darum, sich selber eine Struktur geben zu können, damit Erkenntnisse - seien sie nun körperlicher oder psychologischer Natur - sich in neuen Verhaltensweisen niedersetzen und darin Wurzeln schlagen können.

Tiefen- und Selbstpsychologie (Jung & Kohut): Bei Erfahrungen, die schmerzhaft sind, sich wiederholen und in der Wiederholung das Gegenwärtige trüben, sowie bei schwierigen Übergangssituationen von einer Lebensphase in die andere, lohnt sich der Tiefgang. Manchmal reicht es im Hier und Jetzt in die Tiefe der Gefühle einzutauchen, manchmal ist der Gang zurück in die frühe Kindheit nötig, um in der Gegenwart neue Wege gehen zu können. Die Beziehungsgestaltung zwischen Klient und Therapeutin ist aus dieser Perspektive wichtig.

Ich kombiniere verschiedene komplementärtherapeutischen Methoden und beziehe sowohl die funktionelle Ebene (Handhabbarkeit), die seelische Ebene (Sinnhaftigkeit) wie auch die geistige Ebene (Verstehbarkeit) mit ein. Wie können Körperfunktionen für den Einzelnen (auch geistig) handhabbar unterstützt werden? Was braucht die Seele im Gegenzug, um Sinn darin zu sehen? Wie können die zu leistenden Verhaltensveränderungen als Erweiterung des lebendigen Daseins (nicht als Bürde) wahrgenommen werden? Komplementär heisst auch dort wo andere Mainstream Behandlungen vorschlagen, andere (unerforschtere) Wege auszuprobieren und dafür mehr Zeit zur Verfügung zu haben.

Home 1 Pyramide 

  Die drei Dimensionen und Einflussfaktoren zum Verbundenheitsgefühl (=Kohärenz)
  nach Antonovsky

Moderne körperzentrierte Therapien sowie Körperpsychotherapie beeinhalten Wahrnehmungsprozesse. Wahrgenommen wird mit dem Körper. Die Reize werden zum Gehirn geleitet, dort verarbeitet, bewertet und allenfalls als neue Impulse zurück in den Körper geleitet, wo es dann zu Reaktionen kommen kann. So ist z.B. das Gefühl von Nervosität häufig an einen flauen Magen und an fahrige Bewegungen gekoppelt. Ohne das Wahrnehmen dieser Phänomene wäre es für den Einzelnenen schwer zu erkennen, was er fühlt und noch schwieriger, die durch die Nervosität verursachten Gefahren erkennen zu können und oder die Nervosität zu reduzieren.

Dein Körper, dein Zuhause

Für viele Menschen ist das Erleben von körperlicher und seelischer Integrität, von Ruhe, Frieden und Akzeptanz in und mit ihrem Körper eine tiefgreifende und erfüllende Erfahrung. Krankheit, Stress, älter werden oder psychische Belastungssituationen machen es mitunter schwierig, den Körper als Quelle der Regeneration erfahren zu können. Wenn der Körper mit seinen Bedürfnissen fremd geworden ist oder Betroffene von den (unerwünschten) Symptomen, die der Körper produziert, absorbiert sind, dann ist das Erlernen und Verbessern von Selbstfürsorge durch Körperwahrnehmung und Achtsamkeit ein sinnvoller Weg.

Wer sich nicht spürt, sich von körperlichen Empfindungen distanziert, negiert häufig auch bedürftige und schwache Seiten an sich. Nur Stärke will gespürt werden. Wer sich hingegen von (negativen) körperlichen Erlebnissen absorbieren lässt, also zu viel spürt, ist seinen Empfindungen (und damit verbundenen Emotionen) ausgeliefert und bleibt vom Erleben seiner starken Seiten abgeschnitten.

Körperzentriere Therapien bieten in beiden Fällen Chancen, positives körperliches Erleben sowohl im nonverbalem wie im verbalen Bereich zu ermöglichen, negatives Körpererleben zu relativieren, zu integrieren und zu bewältigen. Die eigenen Ressourcen werden gestärkt bzw. erweitert. Die Auseinandersetzung mit dem Selbst über die Körperwahrnehmung kann auch zu tragfähigeren und erfüllteren Beziehungen und zur Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte führen.

atemwerk.ch
Mona Gollwitzer
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