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Atembewegung, Atemrhythmus und Körpertonus werden in jeder Sitzung von Neuem beurteilt und im Patientendossier festgehalten. So lässt sich der Verlauf der Therapie gut aufzeigen. Je nach Indikation werden die Atemwerte gemessen. Bei Asthma wird der Peak Flow (Spitzenfluss des Ausatems), bei Hyperventilation werden die Anzahl Atemzüge pro Minute gemessen. Weiter kann der Mundschluss während der Atmung überprüft werden. Es sind folgende wissenschaftliche Forschungsberichte verfasst worden:

Atemtherapie
Dissertation von Simone Meier: Atemtherapie nach I. Middendorf in der Schweiz. Eine wissenschaftliche Bestandesaufnahme aus Patientensicht. Universität Zürich, 2002.
Zu beziehen bei www.sbam.ch. Die Studie zeigt auf, welches die häufigsten Gründe für die Atemtherapie sind.Die subjektiven Symptome der Teilnehmenden veränderten sich besonders bei folgenden Beschwerden häufig (über 90%) in positive Richtung: Hyperventilation, Rücken-/Gelenkschmerzen, Depressive Verstimmung, Schlafstörungen, Angst, Stress, Spannungs- und Erschöpfungszustände, Asthma.

Thomas Loew, Katja Götz, Regina Hornung, Karin Tritt: Die AFA-Atemtherapie als Burnout-Prophylaxe bei Lehrerinnen und Lehrern. Forschung Komplementärmedizin 2009; 16:000-000, DOI: 10.1159/000212845. 9 von 11 Skalen zeigen signifikante Unterschiede zwischen den Veränderungswerten von behandelten und unbehandelten Gruppen.

Karoline von Steinaecker, Justus Welke, Malte Bühring, Rainer Stange: Pilotuntersuchung zu atemtherapeutischem Gruppenunterricht bei Patienten mit Asthma bronchiale. Forschung Komplementärmedizin 2007; 14:86-91, DOI: 10.1159/0000100378.
Eine anti-obstruktive Wirkung der Atemtherapie konnte nicht nachgewiesen werden, da nur PatientInnen an der Studie teilnahmen, welche durch konventionelle Behandlungen ohnehin frei von klinisch relevanter Obstruktion waren. Es liess sich hingegen tendeziell eine Angst lindernde Wirkung nachweisen.

Beckenbodentraining
Gemäss verschiedener Quellen untersuchte die Universitätsklinik Köln die Wirksamkeit von Beckenbodentraining bei verschiedenen sexuellen Funktionsstörungen von Männern. Das Ergebnis: Besonders bei Erektionsstörungen zeigte das Beckenbodentraining stärkere Wirkung als Viagra und Co. Die Bezugsangaben folgen...

Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. August 2010 um 10:56 Uhr