| Atemtherapie |
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Die Atemtherapie unterstützt die Atemmechanik bei Kindern und Erwachsenen durch manuelle Reize und ausgewählte Atem-, Körper-, Stimm- und Empfindungsübungen ganzheitlich. Sie bezieht Elemente aus klinisch getesteten atemgymnastischen Übungen und manuellen Techniken mit ein, stellt jedoch die Schulung der Körperwahrnehmung über das Wahrnehmen der Atembewegung ins Zentrum des Geschehens. Dabei wird von den Ressourcen (dort wo Atembewegung sicht- und spürbar ist) ausgegangen. So findet die Atemtherapie nicht nur bei der Atemdysfunktion Anwendung. Das Zwerchfell - unser Hauptatemmuskel - erzeugt eine Atemdruckwelle, welche den ganzen Körper durchflutet. Bei den alten Griechen galt das Zwerchfell als Sitz der Seele. Atemtherapie unterstützt Bewusstwerdungsprozesse und Persönlichkeitentwicklung. Darüber hinaus hat sie über die hohe tonusausgleichende Wirkung einen grossen Einfluss auf das körperliche und psychische Wohlbefinden eines Menschen. Nicht zuletzt ist Atemtherapie deswegen bei vielen körperlichen und psychischen Beschwerden als körpertherapeutische Massnahme mitindiziert. Kontraindikation: akute Psychose. Einerseits schafft das Wahrnehmen und Stärken der Atembewegung im körperinneren Raum Zugang zu „verloren“ gegangenen Gefühlen und fördert die Kontaktmöglichkeiten zum Aussenraum/Aussenwelt. Andererseits fördert das Wahrnehmen der Körperwände und des Körperzentrums sowie das Regulieren der Körperspannung auch die Stabilität bei stark schwankenden Gefühlen. Verordnungsformular Atembehandlung
Atem und Bewegung
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 03. September 2010 um 14:03 Uhr |






